Danuwa Samson

Danuwa Samson

IMG_4830.jpg
IMG_4826.jpg
IMG_4827.jpg
IMG_4824.jpg

Erfahrungsbericht vom Niederrhein über Samson

Samson kam, sah und siegte, allerdings weniger durch seine Kraft als durch seinen Charme.

Wir hatten bereits unsere „Familienplanung“ abgeschlossen: innerhalb von zwei Jahren hatten wir es seit unserem ersten „Findelkind“ immerhin auf vier Kater gebracht, darunter zwei Maine-Coon-Katzen. Wir hatten aber von Savannahs gelesen und seit dieser Zeit ließ uns diese Rasse nicht mehr los. 

Dann hatten wir das große Glück, auf Jenny Schmitz als Züchterin zu stoßen. Sie bot uns an, die Tiere bei sich zuhause kennen zu lernen. Bei diesem ersten Kontakt war denn auch meine Skepsis schnell ausgeräumt. 

Und so kam denn Samson vor einigen Monaten zu uns. Als er abends bei uns eintraf, waren wir gespannt darauf, wie die übrigen Kater reagieren würden. Aber Sam (wie wir ihn schnell liebevoll nannten) kannte weder Scheu noch Angst, sein ganzes Auftreten war äußerst selbstsicher. Sofort „beschlagnahmte“ er ein Spielzeug und verteidigte es vehement gegenüber den anderen Katern, die erst einmal skeptisch gegenüber dem „Neuen“ blieben. Aber bereits am nächsten Tag war das Eis gebrochen und in den nachfolgenden Wochen integrierte er sich prima in die Kater-Runde, ohne sein Selbstbewusstsein aufzugeben. 

Mir wuchs er besonders ans Herz, denn dieser kleine Kerl zeigt sich überaus anhänglich, läuft manchmal wie ein kleiner Hund hinterher. Abends fordert er in der Regel seine Streicheleinheiten ein. Aber auch tagsüber sucht er häufig Körperkontakt. Sitze ich am Schreibtisch, kommt er oft dazu, legt sich entweder auf den Tisch (meistens mitten auf meine Unterlagen) oder streckt sich hinter mich auf meinem Bürostuhl aus. Ob in der Küche, im Werkraum oder bei anderen Tätigkeiten im Haus, Sam ist meistens dabei und beobachtet … und … probiert auch manchmal die Funktionen bestimmter Dinge aus. Denn eine „Schwäche“ ist bei ihm stark ausgeprägt: er ist super neugierig, und damit sind auch einige „Ereignisse“ vorprogrammiert. Er testet häufig das „Gesetz der Schwerkraft“ aus. Dies führte natürlich dazu, dass wir einiges umräumen mussten. 

Es bleibt aber ganz klar festzustellen: diesen verspielten, liebenswerten und anhänglichen Kerl möchten wir nicht mehr missen!

Ralf & Vera