Häufige Fragen

Was bedeuten die Kürzel?
Warum ist die Zucht so schwierig?
Was bringt der Wildblutanteil?
Wie groß werden Savannah?

 

Häufig gestellte Fragen

 Im Vordergrund liegt unsere F1 A Raja, im Hintergrund F2 B Chaniya

Im Vordergrund liegt unsere F1 A Raja, im Hintergrund F2 B Chaniya

Was bedeutet F1, F2, F3…?

Der Buchstabe F steht für Filialgeneration und beschreibt die Nähe zum Serval und in gewissem Maße auch den Wildblutanteil. 

Bei einer F1-Savannahkatze ist einer der beiden Eltern ein Serval. In der Regel ist das der Vater, da die Servalweibchen für die meisten Kater viel zu groß für einen Deckakt sind.
Bei einer F2-Savannah ist der Serval ein Großvater oder im seltenen Fall eine Großmutter.
Die F3-Savannah hat den Serval als Urgroßvater, die F4 als Ururgroßvater u.s.w..

Eine F1 hat somit mindestens 50 % Servalanteil, eine F2 25 %, F3 12,5 %, F4 6,25 %… 

Warum mindestens?
Weil bei einer Serval x Savannah- oder Savannah x Savannah-Verpaarung beide Elterntiere einen Servalanteil mitbringen. Wenn man z.B. ein F1-Weibchen mit einem Serval verpaart, dann ist der Anteil im Nachwuchs deutlich höher, da das Mädchen mindestens 50 % Servalgene in sich trägt. Somit würden bei einer solchen Verpaarung F1-Kitten mit einem Servalanteil von 75 % entstehen. Dieses Spiel wurde schon sehr weit getrieben, so dass es mittlerweile F1-Savannahs mit einem Anteil von über 90 % gibt.


Wofür stehen die Buchstaben A, B, C, SBT?

Diese Buchstaben beschreiben den Reinheitsgrad einer Savannahkatze.

Eine A-registrierte Savannah hat einen Elternteil, der keine Savannah ist.
Eine B-registrierte Savannah hat einen Großvater oder eine Großmutter einer anderen Rasse, die Eltern sind jedoch Savannahs.
Bei einer C-Savannah ist es ein Urgroßvater oder eine Urgroßmutter, die Eltern und Großeltern sind aber Savannahs.
SBT steht für Stud Book Tradition und bedeutet, dass mindestens drei Generationen ausschließlich Savannahkatzen verpaart wurden. Eine höhere Auszeichnung gibt es hier nicht. Somit sind auch Savannahs, die 20 Generationen Savannahvorfahren haben, SBT registriert.

Eine F1-Savannah ist aber immer A-registriert. Das liegt daran, dass sie den Serval als Elterntier hat. Somit ist nun auch eine F2 immer mindestens F2 B. Eine F3 ist aufgrund ihres Serval-Urgroßelternteiles mindestens C und erst ab F4 ist eine SBT-Registrierung möglich. 

Ist nun aber eine F2-Savannah A-registriert, dann wurde eine F1-Savannah mit einer Katze einer anderen Rasse verpaart. Das kann ein Bengale sein, eine Ocicat, eine Ägyptische Mau oder sogar Europäisch Kurzhaar. Quasi jede beliebige Rasse. Leider verfälschen diese sogenannten Outcross-Verpaarungen das gewünschte Bild der Savannah. Zudem sind sich auch noch total unnötig. Es gibt mittlerweile ausreichend zeugungsfähige Savannah-Kater um reinrassige Kitten zu züchten. 


Sind denn nicht alle Kater zeugungsfähig?

 Hier sieht man unseren ersten Kater Babu. Obwohl er ein F6 SBT ist, war er leider nicht zeugungsfähig.

Hier sieht man unseren ersten Kater Babu. Obwohl er ein F6 SBT ist, war er leider nicht zeugungsfähig.

Nein, leider nicht. Das liegt daran, dass die Savannahs Hybriden zwischen Serval und Hauskatze sind. 

In der Natur gibt es viele Beispiele, in denen sich verschiedene Tierarten kreuzen und lebensfähige Nachkommen erzeugen. Sehr häufig sind diese aber nicht in der Lage sich fortzupflanzen. Das bekannteste Beispiel ist wohl die Kreuzung zwischen Eseln und Pferden. Sowohl die Mulis als auch die Maulesel sind mit seltenen Ausnahmen nicht fortpflanzungsfähig. 
Bei den Savannahs sind zu Glück nur die Kater bis zur F4-Generation steril. Es gibt auch hier seltene Ausnahmen, aber erst ab der 5. Generation hat man eine gute Chance, dass ein Kater zeugungsfähig ist. Diese Generation gilt im übrigen auch nicht mehr als Hybrid, sondern als reinrassige Savannah. Die Weibchen sind in der Regel ab der ersten Generation fortpflanzungsfähig.


Wer deckt denn die F1-Dame wenn die F1-Kater nicht zeugungsfähig sind?

 Unser zeugungsfähiger F5 SBT Kater Bwana

Unser zeugungsfähiger F5 SBT Kater Bwana

Am Anfang, als die Rasse noch ganz neu war, hat man Kater anderer Rassen genutzt. Meist waren das Bengalen, Ägyptische Mau, Orientalische Kurzhaar, Maine Coon und Ocicat. So konnte man nach und nach die späteren Generationen züchten. Heute hat man als Züchter eine riesige Auswahl an reinrassigen Savannahkatern, so dass meist F5 oder F6 Kater zum Einsatz kommen. Auch hier gilt natürlich, je geringer die F-Zahl, desto höher ist der Wildblutanteil, den der Kater mitbringt und somit auch in den Kitten landet.


Was bringt mir denn der Wildblutanteil genau?

 Am liebsten immer hoch hinaus

Am liebsten immer hoch hinaus

Grundsätzlich sagt man, dass der Anteil die Ähnlichkeit mit dem Serval bestimmt. Nun ist Genetik aber eine Wahrscheinlichkeitsrechnung. So entstehen, selbst bei gleichen Elterntieren, immer wieder unterschiedliche Nachkommen. Das ist bei uns Menschen ja nicht anders. Niemand ist das Spiegelbild seiner Geschwister. Also liegt es nun an dem Züchter, die schönsten Tiere mit dem besten Genpool zu selektieren und mit ihnen weiter zu züchten. Der Wildblutanteil beschreibt somit nur eine Wahrscheinlichkeit, dass eine Savannah dem Serval besonders ähnlich wird. Natürlich sieht eine 80 % F1 Savannah dem Serval deutlich ähnlicher als eine 6,25 % F4, aber es lohnt sich schon, sich ein bisschen über die Linie des Züchters zu informieren und die Eltern, und wenn möglich auch Großeltern, anzuschauen.


Wie groß wird eine Savannah?

Das ist die Frage, die alle stellen und niemand ehrlich beantworten kann. Selbst bei einer bekannten Verpaarung hat ein Züchter nur eine Idee, wie groß die Tiere nachher werden. In meinem ersten Wurf gab es drei Kater. Akia, der bei der Geburt mit Abstand der größte und schwerste war, wurde noch in der 8. Woche von seinem Bruder Armani überholt. Heute wiegt Akia 4,9 kg, sein Bruder Ayo hat 5,3 kg und Armani bringt 7,1 kg auf die Waage. Der Vollbruder Bwana, der ein Jahr später zur Welt kam, hat heute 6,8 kg und das ganz ohne Bauchspeck. Gleiche Eltern, ähnliche Geburtsgewichte, und doch so unterschiedlich. Es ist also immer etwas Glückssache, ob ein Kitten wirklich groß wird. 

Was man aber sagen kann ist, dass Kater in der Regel größer werden als ihre weiblichen Geschwister. Große Eltern machen häufig große Nachkommen. Je höher der Wildblutanteil, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass ein Kitten groß wird. Vieles liegt an der Selektion und Linie.

 Hier sieht man F2 B Kater Ekon. Er hatte mit 5 Monaten schon fast 6 kg. Wir sind sehr darauf gespannt, wie groß er ist wenn er einmal ausgewachsen ist.

Hier sieht man F2 B Kater Ekon. Er hatte mit 5 Monaten schon fast 6 kg. Wir sind sehr darauf gespannt, wie groß er ist wenn er einmal ausgewachsen ist.


Gibt es Haltungsbestimmungen?

Ja, die gibt es. Leider sind diese in Deutschland nicht einheitlich geregelt, sondern von der jeweils zuständigen unteren Naturschutzbehörde abhängig. Die einen verlangen für F4-Savannahs ein großes Außengehege, die anderen haben nicht einmal für F2-Generationen besondere Vorschriften. In Bundesländern wie Bayern und Baden Württemberg ist die Haltung von frühen Generationen eher selten problemlos, in Nordrhein Westfalen ist sie dagegen meist unkompliziert.

Sollten Sie sich also für eine Savannah interessieren, dann macht es Sinn, dass Sie sich im Voraus bei der für Ihre Region zuständigen unteren Naturschutzbehörde informieren.


Sind Savannahs gefährlich?

Nun, sie sind genau so gefährlich wie jede andere Katze auch. Grundsätzlich sind es temperamentvolle aber liebe Tiere. Und doch bleiben es Tiere, die nie 100 prozentig berechenbar sein werden. Man sollte also kleine Kinder nicht unbeaufsichtigt mit einer Katze jeglicher Rasse spielen lassen, wobei die Gefahr von beiden Seiten ausgeht. Kinder sind oft unbeholfen und bewegen sich hektisch. Das kann dazu führen, dass die Katze sich erschreckt oder ihr weh getan wird. In solchen Momenten halte ich es für ganz natürlich, dass eine Katze mal ihre Krallen ausfährt. Wir hatten bisher immer Glück mit unseren Savannahs. Sie genießen den Trubel der Kinder und Krabbelgruppen. Wenn es ihnen zu viel wird, dann ziehen sie sich auf ihren Kratzbaum zurück. Der ist für alle Kinder Tabu-
Zone und somit ein echter Zufluchtsort.

Im normalen täglichen Umgang sind Savannahs sehr unkompliziert und genügsam. Jede unserer Katzen lässt sich gerne von bekannten und fremden Menschen streicheln. Selbst beim Tierarzt sind sie sehr kooperativ. Somit kann ich zumindest für meine Savannahs behaupten, dass sie keine wilden Bestien sondern eher besonders bedürftige Schmusekatzen sind.


Darf ich meine Savannah frei laufen lassen?

Das kommt auf ihre Generation an. F1 bis F4-Savannahs fallen unter das Washingtoner Artenschutzübereinkommen. Dort ist geregelt, dass die dort gelisteten Wildkatzenhybriden nicht in der freien Natur laufen dürfen. Der Hintergrund für diese Regelung ist der Schutz unserer natürlichen Flora und Fauna. Ab der 5. Generation darf man Savannahs also grundsätzlich freien Ausgang gewähren. 

Würde ich das tun? Auf gar keinen Fall. Ich sehe ein, dass Katzen einen sehr großen Bewegungsdrang haben und, wenn sie die Möglichkeit bekommen, ein riesiges Bewegungsterritorium ihr eigen nennen. Dieses birgt aber auch jede Menge Gefahren. Zum Einen sind da Autos, ansteckende und nicht heilbare Krankheiten, Jäger und Katzenhasser, zum Anderen, und das sehe ich bei unseren Katzen als größte Gefahr, sind da Katzenliebhaber. Savannahs sind auffallend schöne und zutrauliche Tiere. So mancher Handwerker kam in unser Haus und hat direkt gefragt, was das denn für eine besondere Katze sei. Selbst die, die überhaupt keine Ahnung haben, was da vor ihnen steht, merken sofort, dass es etwas ganz besonderes ist. Nun kommt diese besondere Katze zu dem nicht so besonderen Menschen gelaufen, streicht um sein Bein, lässt sich streicheln und hochnehmen. Und dieser nicht so besondere Mensch verspürt auf einmal das Gefühl, dass diese Katze bestimmt furchtbar hungrig sein muss. Also lockt er sie in sein Haus, macht die Tür zu und einfach nie wieder auf. Wer kann es ihm verdenken? Sind wir doch bereit eine beträchtliche Summe für so ein Tier zu bezahlen. Im Endeffekt muss diese Entscheidung jeder für sich und seine Katze selber treffen. Ich kann und mag meine Kittenkäufer nicht kontrollieren. Unsere Tiere bleiben auf jeden Fall in ihrem sicheren Außengehege.


Warum sind Savannah Katzen so teuer?

  Ein Serval

Ein Serval

  Unsere F1 Raja mit 67 % Servalanteil

Unsere F1 Raja mit 67 % Servalanteil

Savannahs sind zwar immer noch eine seltene Rasse, aber sie sind nicht mehr so selten, dass das alleine den Preis rechtfertigen würde. Jedoch steht am Anfang die Züchtung der F1 Generation, welche aufwändig ist und eine große Portion Glück beinhaltet. Der F1 Züchter verpaart einen Serval mit einer domestizierten Katze. Dabei muss aber als erstes mal eine ca. 5 kg schwere Katze mutig und willig genug sein, dass sie einen 30 kg schweren und um einiges größeren Serval an sich ran lässt. Andererseits muss auch der Serval überhaupt Interesse an einer domestizierten Katze haben. Häufig funktioniert das nur, wenn beide mit einander aufgewachsen sind und selbst dann ist nicht garantiert, dass beide Seiten mitmachen möchten. Nun kauft man sich also einen Serval, benötigt für die artgerechte Haltung ein mindestens 50 Quadratmeter großes 2,5 Meter hohes Außengehege und ein 20 Quadratmeter großes beheiztes Innengehege, füttert jahrelang Futtertiere und hochwertiges Rohfutter und vergesellschaftet ihn mit ein bis drei Katzen. Heute sind das meistens Savannahs und hatten demnach auch ihren Preis. Dann heißt es hoffen... Nun kommt irgendwann der Zeitpunkt, an dem die Damen, sollte es denn geklappt haben, aus der Zucht genommen werden müssen, warum auch immer. Ab da hat man ein großes Gehege, das in Stand gehalten werden muss, einen Serval, der teures Futter frisst, und ein bis drei Zuchtkatzen, die eventuell vermittelt werden können, aber keine F1 Kitten mehr. Somit sollte es verständlich sein, dass bei der F1 Zucht ruhig am Ende etwas vom Verkaufspreis der Kitten übrig bleiben darf.

  Ekon, eines unserer F2 Kitten mit 5 Monaten

Ekon, eines unserer F2 Kitten mit 5 Monaten

Eine F1 Savannah kostet als Zuchtkatze zwischen 10 000 und 20 000€. Warum das so ist, haben wir ja nun geklärt. Warum aber sind die F2 Savannahs immer noch so teuer? Nun, ein F2 Züchter muss natürlich seine Ausgaben auch irgendwie wieder rein bekommen. F1 Savannahs müssen in Deutschland genau so gehalten werden wie ein Serval. Somit benötig er ebenfalls ein großes Gehege und füttert hochwertiges Futter (wir gehen hier natürlich immer von vorbildlichen Züchtern aus). Dazu kommen weitere Kosten. Zu der F1 Queen muss er sich auch noch einen Kater halten. Dieser liegt preislich irgendwo zwischen 2000 und 4000€ und beinhaltet immer das Risiko unfruchtbar zu sein. Bei einem Kater für eine F1 trägt der Züchter außerdem das Risiko, dass dieser eventuell nicht groß genug wird um das F1 Mädchen zu decken. Er muss sie ja im Nacken packen können und trotzdem noch hinten dran kommen. Das ist nicht selbstverständlich. Hinzu kommt, dass es kaum möglich ist einen Savannah Kater im Haus zu halten, da er durch seinen Wildblutanteil in der Regel sehr stark markiert. Somit benötigt der Züchter ein zweites Gehege und eine beheizte Hütte.

 Je weiter man in den Generationen nach hinten kommt, desto einfacher wird die Zucht und desto günstiger werden die Muttertiere. Es bleiben aber immer die Kosten einer Savannah Kater Haltung, der hochwertigen Fütterung und STABILER Kratzbäume. Hinzu kommen die Kosten, die jeder guter Katzenzüchter zu tragen hat: medizinische Versorgung der Kitten und Elterntiere, Impfungen, EU-Ausweise, Microchips, Stammbäume, Unmengen an Katzenstreu, Spielzeug, Kissen, Decken, Beiträge für den Zuchtverein, Homepage Kosten u.s.w.

Züchter, die ihre Kitten für weniger als 900€ anbieten, egal welcher Generation, haben in der Regel irgendwo Sparmaßnahmen getroffen. Sei es, dass sie an einem Punkt weniger Geld ausgegeben haben, oder die Katzen einfach häufiger belegen als erlaubt ist. Es ist nun Ihre Entscheidung, ob Sie das unterstützen wollen. Meine Bitte an dieser Stelle: Bitte kaufen Sie bei einem seriösen Züchter der nicht spart. Sie tun den Kitten und den Elterntieren einen großen Gefallen damit. Der Zuchtverband TICA erlaubt, dass Katzen drei mal in zwei Jahren belegt werden. Das ist eine der wichtigsten Vorgaben eines Vereines und für mich der ultimative Grund, warum man nur bei einem Züchter kaufen sollte, der der TICA angeschlossen ist.


Was macht unsere Zucht so besonders und warum sind unsere Kitten teurer als bei anderen Züchtern?

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Unsere Savannahs haben es bei uns besonders gut. Jede Katze hat Zugang zum Gehege und somit die Möglichkeit sich ausreichend zu bewegen und zu beschäftigen. Wir füttern BARF und hochwertiges Dosenfutter, damit unsere Lieblinge bestens versorgt sind. Zudem werden alle aufwändig medizinisch betreut. Dazu gehören nicht nur die üblichen Impfungen und Entwurmungen, sondern wir untersuchen regelmäßig auf Giardien und Corona Viren. Alle Zuchttiere werden, sobald sie zu uns kommen, auf die üblichen genetischen Erkrankungen getestet. Sollte mal ein Kitten erkranken, dann werden keine Kosten und Mühen gescheut um es wieder gesund zu bekommen. Bei uns wird kein Tier eingeschläfert, nur weil die Tierarztkosten eventuell den Verkaufspreis übersteigen.

 Unser Besuch bei Avisavannahs  Omni in Nashville

Die Auswahl unserer Zuchttiere ist ein anderer Punkt, der uns von vielen Savannah Züchtern unterscheidet. Wir kaufen nicht dort, wo es billig ist. Wir suchen unsere Elterntiere mit viel Zeit und Geduld aus. So kommt Omni aus Nashville, Raja aus Triest, Jamila aus Bayern, Chuma aus Toronto und Amina aus Cincinnati. Bevor wir eine Katze kaufen werden viele Katzenzuchten verglichen, Elterntiere und die Entwicklung ihrer Nachkommen in Auge behalten um überhaupt mal eine Ahnung zu bekommen, bei welchem Züchter man vorstellig werden möchte. Dann vergleichen wir Stammbäume um zu verhindern, dass unsere Zuchttiere zu eng mit dem Neuzugang verwandt sind. Optimaler Weise fahren oder fliegen wir dann zu dem Züchter um uns alles vor Ort anzuschauen. Ja, ich war in der Schweiz, in Amerika, Belgien, Italien, Bayern, Wolfsburg, Hamburg, Holland und Schottland um mir Katzen auszusuchen. Das macht zwar alles unglaublich viel Spaß, kostet aber auch eine Menge Geld. Aber nur so weiß man, was man bekommt. Bei der Auswahl ging es also nie um den Einkaufspreis oder die Kosten der Einfuhr, sondern immer nur um die Zuchttiere, die besonders schön, typvoll, charakterstark und lieb sein sollen und dazu noch zu unseren vorhandenen Katzen passen müssen.

 Imara mit ihrer Rasselbande

Wenn unsere Mädchen dann bei uns sind, werden sie nicht sofort mit der ersten Rolligkeit zum Kater gebracht, sondern wir warten ab, bis sie mindestens 10 Monate alt sind. Das ist wichtig, damit sich der Körper der Katze vollständig entwickeln kann und sie in der Lage ist den Wurf unbeschadet zur Welt zu bringen. Danach darf sie sich ausgiebig erholen, denn unsere Mädchen werden nur ein mal im Jahr belegt. Nach zwei Schwangerschaften weiß ich, wie viel Kraft es kostet schwanger zu sein, die Geburt zu meistern und dann die Zöglinge auch noch zu säugen. Unsere Kitten bleiben bei uns übrigens mindestens bis zwei Wochen vor Abgabe bei ihrer Mutter und werden von ihr gesäugt und geprägt.

 Omni ist eine perfekte Mutter!

Wir haben ganz bewusst nur wenige Zuchtkatzen. Das limitiert zwar die Würfe und somit auch das Einkommen der Zucht, aber nur so ist die intensive persönliche Betreuung jeder einzelnen Katze möglich. Vor allem die frühen Generationen der Savannahs benötigen viel Liebe, Streicheleinheiten, Spielstunden und Aufmerksamkeit, da sie sonst schnell verwildern. Damit ein Züchter an die Kitten einer Savannah darf, muss sie ein tiefes Vertrauen in ihn haben. Und nur eine Katze, die Vertrauen zu ihrem Züchter hat, kann das Vertrauen in den Menschen an ihre Kitten weitergeben. Somit ist die intensive Betreuung der Zuchtkatzen einer der wichtigen Puzzleteile, die zu einem gut sozialisierten Kitten führen. Dazu kommt natürlich die tägliche intensive Betreuung der Kitten mit jeder Menge Spielstunden, Staubsaugerkrach, Klöchen putzen, Musik hören, Streichelstunden, Kindergeschrei, ab und zu Auto fahren, u.s.w.. Da wir immer nur einen Wurf gleichzeitig planen, ist es uns möglich unsere komplette Aufmerksamkeit diesem einen Wurf zu widmen. Das ist uns wichtig, denn nur ein gut sozialisiertes Kitten kann zu einer DANUWA, einer treuen Gefährtin, werden.